CRY-Wachstumssystem
CWIS-Methodik
Verstehen Sie Ebenen, Gewichtungen und Messgrenzen hinter dem Web Intelligence Score.
CWIS
Messebenen
| Kategorie | Gewicht | Anteil | Prüfungen |
|---|---|---|---|
| Technisches SEO | 180 | %18 | 8 |
| Sicherheit | 160 | %16 | 5 |
| Performance | 150 | %15 | 6 |
| Inhaltsqualität | 140 | %14 | 5 |
| Barrierefreiheit | 100 | %10 | 5 |
| Conversion | 100 | %10 | 4 |
| Strukturierte Daten | 90 | %9 | 2 |
| Vertrauen und Marke | 80 | %8 | 3 |
| Gesamt | 1000 | %100 | 38 |
Was ist CWIS?
CWIS steht für CRY Web Intelligence Score und wurde von CRY entwickelt. Der Wert fasst den beobachtbaren Zustand einer Seite in den Bereichen technisches SEO, Inhalt, Performance, Sicherheit, Barrierefreiheit, strukturierte Daten, Conversion und Vertrauen zu einer Zahl von maximal 1000 zusammen. Es ist keine Google-Metrik, wird von Google nicht anerkannt und sagt kein Ranking voraus.
Wie der Wert berechnet wird
Jede Prüfung gehört zu einer Kategorie und trägt ein Gewicht. Eine bestandene Prüfung erhält das volle Gewicht, eine Warnung 55 %, ein Fehlschlag null. Aus diesen Gewichten ergeben sich die Kategoriewerte, deren Summe den Gesamtwert von maximal 1000 bildet. Nicht messbare Prüfungen bleiben außen vor - deshalb weist der Bericht zusätzlich Abdeckung und einen Konfidenzwert aus.
Warum diese Gewichte
Die Gewichte richten sich danach, was ein Befund kostet, wenn er unbehoben bleibt. Eine nicht indexierbare Seite ist unsichtbar, deshalb trägt technisches SEO einen der größeren Anteile. Eine aktive Sicherheitslücke kann alles andere entwerten, deshalb ist Sicherheit hoch gewichtet und zusätzlich der unten beschriebenen Begrenzung unterworfen.
Was passive Analyse bedeutet
CWIS arbeitet passiv: es ruft eine öffentlich erreichbare URL ab und liest die Antwort. Es unternimmt keine Angriffsversuche, sendet keine Formulare, meldet sich nicht an, verändert keine Daten und reizt keine Ratenbegrenzungen aus. Das erlaubt den Einsatz ohne Freigabe - und begründet zugleich die Grenzen.
Was nicht gemessen werden kann
Seiten hinter einer Anmeldung, das Admin-Panel, Serverkonfiguration, Datenbank, Quellcode, Geschäftslogik und echtes Nutzerverhalten bleiben unsichtbar. Gemessen wird eine einzelne Anfrage, keine Felddaten - das Ergebnis ist also nicht dasselbe wie eine Core-Web-Vitals-Feldmessung. Falsch positive wie falsch negative Ergebnisse sind möglich.
Werte über die Zeit vergleichen
Werte sind vergleichbar, solange dieselbe URL mit derselben Methodikversion gemessen wird. Ändert sich die Version, können sich Gewichte oder der Prüfungsumfang geändert haben; ein direkter Vergleich wird dann irreführend. Genau dafür wird die Version veröffentlicht.
Daten und Datenschutz
Die geprüfte URL und eine Ergebniszusammenfassung werden als Ausführungseintrag gespeichert. Seiteninhalte werden nicht abgelegt. Gelesen werden ausschließlich öffentlich veröffentlichte Adressen.
Wie die Punktebereiche zu lesen sind
- 850+
- Die meisten gemessenen Bereiche bestehen. Was bleibt, ist meist Feinschliff statt Reparatur.
- 700+
- Solide Grundlage mit klaren Lücken in wenigen Kategorien. Die Prioritätenliste bleibt kurz.
- 500+
- Strukturelle Lücken über mehrere Kategorien hinweg. Das braucht einen Plan, keine Einzelkorrekturen.
- 0+
- Grundlegende Lücken in den meisten Bereichen. Ziel ist zuerst eine funktionierende, sichere Basis.
Bei einem kritischen Sicherheitsbefund wird die Gesamtpunktzahl auf 650 begrenzt. Der Grund: eine Website mit aktiver Sicherheitslücke ist nicht gesund, wie gut die übrigen Kategorien auch abschneiden. Greift die Begrenzung, weist der Bericht darauf hin und zeigt zusätzlich den ungekappten Rohwert.
